Die ersten 100 Tage bei AXEPT Business Software – Was hat dich besonders überrascht?
Die ersten 100 Tage bei AXEPT Business Software – Was hat dich besonders überrascht?
Ja, meine ersten 100 Tage – ganz nach dem Vorbild von Franklin D. Roosevelt. Dem amerikanischen Präsidenten, der diese Tradition, nach 100 Tagen ein Resümee zu machen, eingeführt hat. Umso schöner ist das Omen, dass mein 100. Tag bei Axept genau auf den 40. Geburtstag von Provis am 08.08.2026 fällt.
Überrascht hat mich vor allem die hohe Identifikation der Mitarbeitenden mit AXEPT, und PROVIS beeindruckt. Man spürt, dass hier viele Menschen mit Leidenschaft an Lösungen arbeiten, die für unsere Kunden einen echten Unterschied machen. Ebenso positiv überrascht hat mich die Offenheit, mit der ich aufgenommen wurde – sowohl im Team als auch bei unseren Kunden.
Gab es einen Moment, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Es gab nicht den einen Moment, sondern viele Gespräche mit unseren Mitarbeitenden. Besonders beeindruckt haben mich die Leidenschaft und das enorme Fachwissen, das in unserem Team vorhanden sind. Stefan Beuggert begleitet PROVIS seit kurz nach der Gründung und ist auch nach 39 Jahren noch mit voller Überzeugung dabei. Solche Geschichten zeigen, wie stark die Verbundenheit mit PROVIS ist. Die Kombination aus über Jahrzehnte aufgebautem Wissen und Begeisterung für unsere Kunden und Lösungen hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Wofür hast du bewusst viel Zeit verwendet?
In den ersten Monaten stand für mich das Zuhören im Vordergrund. Ich wollte unsere Mitarbeitenden, Kunden, Prozesse und den Markt verstehen. Gleichzeitig war es mir wichtig, zu erkennen, welche Chancen und Herausforderungen sich für PROVIS in den kommenden Jahren ergeben.
Was würdest du heute deinem „Ich vom ersten Arbeitstag“ sagen?
Nimm dir Zeit, die Menschen kennenzulernen. Die Technologie und die Prozesse kann man lernen, auch die zahlreichen Abkürzungen versteht man irgendwann – die Menschen sind aber der Schlüssel zum Erfolg.
Wie gelingt es Provis, technologisches Know-how und Branchenverständnis so zu verbinden, dass für Kunden echter Mehrwert entsteht?
PROVIS wurde aus den Anforderungen der Schweizer Bau- und Immobilienbranche heraus entwickelt. Unser Team kennt die Abläufe, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von Bau- und Immobilienprojekten im Schweizer Markt aus langjähriger Erfahrung. Dieses tiefe Prozess- und Branchenverständnis, kombiniert mit technologischem Know-how, ermöglicht Lösungen, die sich konsequent an der Praxis orientieren, echten Mehrwert schaffen und gleichzeitig den Anforderungen von morgen gerecht werden.
Welche Herausforderungen beschäftigen die Kunden derzeit und wie kann AXEPT mit Provis unterstützen?
Viele Kunden stehen unter hohem Kosten- und Termindruck. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Transparenz, Zusammenarbeit und Digitalisierung. Mit PROVIS unterstützen wir unsere Kunden dabei, Projekte effizienter zu steuern, Informationen zentral verfügbar zu machen und fundierte Entscheidungen auf einer verlässlichen Datenbasis zu treffen!
Wo siehst du die grössten Chancen für Provis-Kunden in den kommenden Jahren?
Ich sehe grosses Potenzial in der durchgängigen Digitalisierung von Projekt- und Bauprozessen. Wer Daten konsistent nutzt, Medienbrüche reduziert und Informationen intelligent vernetzt, kann Projekte effizienter, transparenter und wirtschaftlicher abwickeln. Gleichzeitig gewinnen Datenhoheit und digitale Souveränität an Bedeutung. Dass PROVIS zu 100 % in der Schweiz entwickelt wird und unsere Kunden jederzeit die Kontrolle über ihre Daten behalten, ist gerade im aktuellen geopolitischen Umfeld ein wichtiger Vorteil und eine grosse Chance für die Zukunft.
Was machen AXEPT und Provis aus deiner Sicht besonders?
Die Kombination aus Nähe zum Kunden, Branchenwissen und technologischem Know-how. Wir liefern nicht einfach Software, sondern begleiten unsere Kunden langfristig und entwickeln unsere Lösungen kontinuierlich entlang ihrer Bedürfnisse weiter.
Welche Werte erlebst du im Alltag besonders stark?
Vertrauen, Offenheit und Hilfsbereitschaft. Ich erlebe eine Kultur, in der Wissen geteilt wird, und alle gemeinsam daran arbeiten, die beste Lösung für unsere Kunden zu finden.
Wenn du auf die nächsten Monate schaust: Welche Themen möchtest du besonders vorantreiben?
Die Weiterentwicklung unserer Lösungen, die noch stärkere Vernetzung mit unseren Kunden sowie der Ausbau unserer Position als führende Plattform für digitales Bauprojektmanagement in der Schweiz.
Wo siehst du die Business Unit in drei Jahren?
Ich sehe eine Business Unit, die weiter gewachsen ist, technologisch neue Massstäbe setzt und für ihre Kunden ein noch wichtigerer Partner bei der Digitalisierung von Bau- und Immobilienprojekten geworden ist. Genauso wichtig ist mir aber, dass wir auch als Arbeitgeber weiter wachsen: mit motivierten Mitarbeitenden, die sich fachlich und persönlich weiterentwickeln können, und mit jungen Talenten, die wir ausbilden und gezielt auf die Anforderungen von morgen vorbereiten. Wenn es uns gelingt, Innovation, Kundennähe und die Entwicklung unserer Mitarbeitenden miteinander zu verbinden, bin ich überzeugt, dass wir auch in Zukunft erfolgreich sein werden.
4 Kurzfragen zu deiner Person:
Kaffee oder Tee?
Kaffee, Espresso Napoli der Rösterei Ferrari aus Dietikon.
Drei Wörter, die dein Team über dich sagen würde?
Das müsste eigentlich mein Team beantworten, ich hoffe aber: engagiert, Lösungsorientiert, herausfordernd, inspirierend, zugänglich, hilfsbereit und fair.
Berge oder Meer?
Die Schweizer Berge, am liebsten aber mit frischem Bergsee!
Kundenbesuche oder Workshop mit dem Team?
Beides. Wenn ich wählen muss: Kundenbesuche, denn dort entstehen die besten Ideen und Inspirationen für die Workshops mit dem Team.
